Die Falle der „Warum?“-Fragen – und der Ausweg
Oft bleiben wir in „Warum?“-Fragen stecken:
Warum hat er oder sie mehr als ich?
Warum habe ich keine glückliche Partnerschaft?
Warum bin ich krank?
Warum behandeln mich die Menschen so?
Diese Fragen sind verständlich. Wenn wir Schmerz oder Verlust erleben, suchen wir instinktiv nach Erklärungen. Doch je länger wir diese Fragen im Kopf bewegen, desto schwerer wird es, sich aus ihnen zu lösen.
„Warum?“-Fragen binden unsere Aufmerksamkeit an die gegenwärtigen Folgen früherer Entscheidungen oder des Dahintreibens. Sie verstärken das Gefühl von Mangel und die Wahrnehmung, dass das Leben einfach mit uns geschieht. So halten wir uns unbewusst auf einer energetischen Ebene, die immer wieder dieselben Umstände erschafft.
Sie richten unseren Fokus auf die Realität, die wir gerade sehen – und nähren Ohnmacht. Als wären wir in eine Falle des Lebens geraten.
Solange wir uns als Opfer des Lebens sehen, wird das Leben uns auch so begegnen.
Doch wir sind das Leben. Es liegt an uns zu entscheiden, was wir tun, wie wir handeln und was wir nicht tun.
Wenn du dich gerade hier wiederfindest, wisse: Es gibt einen Ausweg.
Es gibt einen Punkt, an dem wir wählen können.
Was wäre, wenn wir statt „Warum?“ fragen würden:
– Was kann ich jetzt für mich tun?
– Wie kann ich in dieser Situation einen kleinen Schritt nach vorne machen?
– Was ist das kleine Gute, das ich dennoch wahrnehmen kann?
– Wie kann ich heute ein wenig sanfter mit mir selbst sein?
Das Leben geschieht mit uns – denn wir selbst sind das Leben. Unsere Aufmerksamkeit, unsere Gefühle und unsere Gedanken erschaffen unsere Realität. Und egal, wie schwer es sich gerade anfühlt: Es gibt immer einen kleinen Schritt, den wir gehen können.
Halte dich heute nicht am „Warum?“ fest.
Halte dich daran fest, wohin du weitergehen kannst.
Denn die Energie, die du heute wählst, wird morgen deine Realität sein.
~ Dajbukát Ildikó
Spirit Touch Healing